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OberstiGst Pius BrantschenOberst i Gst Pius Brantschen besuchte am Samstag, 17. März 2018, den Zentralkurs II-18 des SUOV. Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns mit dem C Ausb Ustü des Kdo Ausb über die Ausserdientstliche Tätigkeit und deren Zukunft zu unterhalten.

Interview: Monika Kessler, C Komm SUOV

Oberst i Gst Brantschen, warum war es Ihnen wichtig, an diesem Zentralkurs des SUOV vom 17. März 2018 dabei zu sein?

Am 01. Januar 2018 habe ich den Bereich Ausbildungsunterstützung im Stab Kommando Ausbildung übernommen. Darin enthalten ist der Teilbereich Ausserdienstliche Tätigkeiten. Es gibt zehntausende von Männern und Frauen, die jährlich an 4500 bewilligten Übungen der Ausserdienstlichen Tätigkeiten teilnehmen. Darum will ich mit meinem Besuch die Ausbildungsinhalte und die Teilnehmenden in der Praxis besser kennen lernen, um deren effektiven Bedürfnisse zu erkennen.

Welche Bedeutung kommt der Ausserdienstlichen Tätigkeit innerhalb der WEA zu?

Die Bedeutung der Ausserdienstlichen Tätigkeit hat sich mit dem Inkrafttreten der WEA nicht verändert. Es geht weiterhin darum, basierend auf den Erfordernissen der Armee, die vom Bund unterstützten freiwillige Ausserdienstlichen Tätigkeiten in den anerkannten militärischen Gesellschaften und Dachverbänden durchzuführen.

Wie sieht eine optimale Zusammenarbeit zwischen dem Kdo Ausb und den militärischen Gesellschaften und Verbänden aus Ihrer Sicht aus?

Der Bereich Ausserdienstliche Tätigkeit stellt eine Scharnierfunktion zwischen der „aktiven“ Armee und den militärischen Gesellschaften und Dachverbänden dar. Gegenseitige Bedürfnisse und Erwartungen müssen geklärt sein.

Welche Herausforderungen kommen Ihrer Ansicht nach auf die Ausserdienstliche Tätigkeit zu?

Eine der Hauptherausforderungen ist die vorhandene Überalterung der Mitglieder in den militärischen Gesellschaften und Dachverbänden. Darum ist es entscheidend, jüngere Mitglieder zu gewinnen, um deren erworbenes militärisches Wissen weiter zu tragen und mit den Kadern in die Ausbildungsstrategie der Verbände und Vereine einfliessen zu lassen. Ein weiterer herausfordernder Bereich ist die Digitalisierung, die allmählich aber stetig die Papieradministration ablöst.

Tangieren diese die Zusammenarbeit des Kdo Ausb mit den militärischen Gesellschaften und Dachverbänden?

Die langfristige Zielerreichung im Bereich der Ausserdienstlichen Tätigkeit kann vom Stab Kommando Ausbildung nur gemeinsam mit den militärischen Gesellschaften und Dachverbänden angegangen werden. Dabei ist der gegenseitigen Information / Kommunikation grösste Bedeutung beizumessen.

Wie sehen Sie die Zukunft der AT?

Meines Erachtens wird die Ausserdienstliche Tätigkeit nur dann eine gesicherte Zukunft haben, wenn sie nach den jeweils aktuellen Begebenheiten und Bedürfnissen der Armee ausbildet und deren Vorgaben anwendet. (253)

Was war Ihr Eindruck des eingangs erwähnten ZK SUOV?

Ich bin beeindruckt von der Qualität und Quantität der getroffenen Arbeitsvorbereitungen. Der Ausbildungsinhalt orientiert sich an der noch bis Ende dieses Jahres geltenden Leistungsvereinbarung des SUOV mit dem CdA. Was die Durchführung anbelangt, stelle ich fest, dass Ausbildungszeit und –inhalt divergieren. Weniger ist oft mehr. Beeindruckt hat mich auch die hohe Motivation und die Diversität der Teilnehmenden. Dies deutet auf ein grosses Interesse an der freiwilligen Ausserdienstlichen Tätigkeit hin.


 

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Zentralsekretariat SUOV

Frau Genny Crameri
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