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Nächste Termine SUOV

01
Jan
Wpl Moudon
DATUM NOCH OFFEN Ausbildung IVP / BLS / Tourniquet

01
Jan
Wpl Airolo
DATUM NOCH OFFEN Ausbildung IVP / BLS / Tourniquet

Die ersten beiden Zentralkurse dieses Jahres drehten sich um den Wachtdienst aller Truppen. Die Teilnehmer übten anhand von fiktiven Situationen, an der Realität angelehnt, wie sie in spezifischen Situationen reagieren sollten. – Nicht ganz einfach, wie sich herausstellte.

Der 17. März 2018 war ein eher trüber und kalter Samstagmorgen, die Wolken lagen tief über dem Wpl Sand-Schönbühl bei Bern und drohen jeden Moment ihre Schleusen zu öffnen, als Oberst Jens Haasper, C Ausb SUOV, bereits in aller Frühe das Gel für den Ausbildungstag vorbereitete.IMG 2669

Im Zentrum des Ausbildungstages stand, wie auch schon am ZK I-18 vom 03. März, der Wachtdienst aller Truppen. Hauptsächlich richtete sich der Kurs an die Ausbildner der Sektionen, denn der Kurs zählt zur Erreichung des SAT Ribbons Stufe 2.IMG 2664

Pünktlich um 0930 meldete Wm Ruppli (UOVZO) Oberst Haasper die insgesamt 15 Teilnehmer, welche nicht nur aus den Regionen Bern und Zürich, sondern sogar aus dem Tessin angereist sind. Oberst Haasper wiederum meldet Oberst i Gst Pius Brantschen den Beginn der Ausbildung. Der C Ausbildungsunterstützung aus dem Stab Kdo Ausb ist extra angereist, um sich ein Bild der Ausbildungstätigkeit des SUOV zu machen.

Der C Ausb startet den Ausbildungstag mit einer Standortbestimmung. In Gruppen wurde erarbeitet, was man schon zum Thema wusste. Bei der anschliessenden Präsentation der Ergebnisse wurden nochmals die Aufgabe der Wache, etwa Schutz von Ressourcen, Infrastruktur, Material, Fahrzeugen und natürlich gegen jegliche Einwirkung von Dritten diskutiert. Auch die aktuellen Bedrohungen wurden besprochen und die Anwesenden waren sich einig, man braucht nur die Zeitung zu lesen und wir sehen die Bedrohungen, die im Grunde direkt vor unserer Haustüre stattfinden.

Trockenübungen am Vormittag 

Nach der Standortbestimmung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, erste Trockenübungen zu machen – ohne Körperkontakt. Es wurde der Einsatz des RSG repetiert, sowie die fünf Zwangsmittel-Stufen verbal, physisch, RSG, Pist, Stgw. Nachdem dies besprochen war, konnte es losgehen. Die Teilnehmer stellten in 1:1 Situationen mögliche Ereignisse gemäss den sechs Aggressionsstufen nach, mit dem Ziel richtig auf das Ereignis zu reagieren. Es stellte sich heraus, dass das nicht immer so einfach ist, wie man sich das vorstellt. Und als ob das nicht schon schwer genug gewesen wäre, kam die zweite Stufe der Übung: nämlich mit der Ausrüstung und der neutralisierten Waffe. Das Anschliessende IMG 2665Mittagessen im Restaurant Bären haben sich alle redlich verdient.IMG 2662

Phantasie am Nachmittag 

Frisch gestärkt starteten die Teilnehmer in den Nachmittag. Das Gelände wurde leicht verändert und auch die Voraussetzungen wurden schwerer. Nicht nur Petrus beschloss nun doch, die Schleusen zu öffnen, auch die Aufgabenstellung wurde etwas erschwert. In zwei Gruppen wurde weiterhin der Quadratdrill geübt, die Wacht agierte diesmal jedoch im Binom. Dabei durften die Teilnehmer beim Nachstellen der Situationen ihrer Phantasie freien Lauf lassen – solange die Situationen realistisch und der Aktualität angepasst sind. So kam es dazu, dass die Wachtleute sich nicht nur mit betrunkene Fussgängern oder verirrten Touristen, sondern auch mit Anti-Militär-Aktivisten und Selbstmordattentätern auseinandersetzen mussten.

Besonders eindrücklich war es, zu sehen, wie die Teilnehmer die verschiedenen Situationen eingehend miteinander diskutierten und die Lösungswege besprachen – immer mit der Unterstützung des Übungsleiters.

Bevor er sich verabschieden musste, richtete auch Oberst i Gst Brantschen das Wort an die Teilnehmer. Er betonte insbesondere, dass man nebst allem Erlernten nie vergessen darf, den gesunden Menschenverstand einzuschalten. An den Orten wo die WK-Einheiten in der Regel stationiert sind, habe man es in den seltensten Fällen mit Terroristen zu tun, vielmehr mit Schülern, Lehrern, Eltern und Anwohnern.

Ausbildungskonzept für die Sektionen IMG 2663

Zum Abschluss wurden, erneut in Gruppen, mögliche Ausbildungskonzepte für die Sektionen erstellt. Besonderen Wert legten sowohl der Übungsleiter als auch Oberst i Gst Brantschen auf den Grundsatz "übe wie du kämpfst" unter dem Vorsatz der Ausbildungsmethodik "durchsprechen-durchgehen-durchrennen".

Alle Teilnehmer zeigten trotz des garstigen Wetters einen hervorragenden Einsatz und sind bestrebt, das Erlernte, bzw. das Repetierte in ihren Sektionen weiter zu geben.

IMG 2668Der nächste Zentralkurs findet am 20.10.2018 im AAL Luzern statt. Thema hier wird sein: Führung. Die entsprechende Ausschreibung wird zu gegebenem Zeitpunkt durch dem C Ausb SUOV an die Sektionen versendet und auf der Webseite des SUOV aufgeschaltet.

Monika Kessler
C Komm SUOV

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Zentralsekretariat SUOV

Frau Genny Crameri
Wilerweg 24 
8427 Rorbas 

 

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